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12 von 12 im März


Heute bin ich in der Stadt unterwegs. Wie meistens,
besuche ich bei dieser Gelegenheit gern eine unserer
Kirchen. Sie sind beim Stadtrundgang kaum zu übersehen
  allen voran die katholische Pfarrkirche St. Vincenz, 
eine gotische Hallenkirche, deren Westturm noch aus 
der Mitte des 14. Jahrhunderts stammt.  





Die St. Vincenz-Gemeinde in der Stadtmitte,
gehört zu den sogenannten „Ur-Pfarren“, also
 jenen Seelsorgestationen, die durch Kaiser Karl 
den Großen errichtet wurden, um den christlichen 
Glauben im damals noch heidnisch geprägten
 Westfalen auszubreiten. 












Mehrere Pest-Epidemien und Stadtbrände führten im 
ausgehenden 17. Jahrhundert zu einer besonderen Form 
der Kreuzverehrung und Kreuzfrömmigkeit. In zahlreichen
 Prozessionen im Jahresverlauf vergegenwärtigten sich die 
Mendener das Kreuzesleiden Christi und verbanden ihr Leid
 mit dem des gekreuzigten Erlösers. Bis auf den heutigen Tag
 sind die Kreuztrachten von Gründonnerstag bis Karsamstag
 sowie die Prozession zu Pfingsten eindrucksvolle Zeugnisse
 dieses überlieferten Glaubens. In der St. Vincenz-Kirche
 lehnt an einem Pfeiler im Chorrraum das Kreuz, das die
 Kreuzträger in Nachvollziehung des Leidensweges des Herrn 
von der Kirche entlang des Fußfallweges zum Kapellenberg

 und den seit der Kreuzauffindungsprozession 1686 üblichen

 Prozessionsweg zurück zur Kirche tragen. ( Info : pv-menden )

Liebe Grüße

Gaby


Kommentare

  1. Liebe Gaby,

    von dieser Seite habe ich die Vincenz-Kirche noch nie betrachtet, schöne Bilder hast Du gemacht. Als Teenager war ich im Jugendcentrum links davon aktiv, oh hah, auch schon über 45 Jahre her. Ist jetzt am Mittwoch Markt vor dem alten Rathaus? Der war doch sonst immer Dienstag und Freitag neben dem neuen Rathaus. Im Oktober sind wir wieder in Menden zu Mamas 86. Geburtstag.

    Liebe Grüße
    Burgi

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